Es gibt Momente, in denen die Zeit still zu stehen scheint.

Einer dieser Momente ist für mich die erste Tasse Kaffee am Morgen. Doch neben Ruhe verbinde ich mit Kaffee auch Geselligkeit, Freundschaft und gute Gespräche. Momente, die einen den Stress des Alltags vergessen lassen und bei denen man im Anschluss meint, die Zeit sei viel zu schnell verflogen.

Hervorgehobener Beitrag

Liebe Männer,

lasst uns doch mal offen sein. Nein, nicht so. Macht die Hose wieder zu! ICH möchte offen mit euch sein. Wartet, nein! Ich meine nicht meine Beine!
Merkt ihr was? Es ist nicht leicht die richtigen Worte zu finden in einer Gesellschaft, die so gespickt ist mit Zweideutigkeiten, sexuellen Anspielungen und Sexismus gegenüber Frauen. Es ist nicht meine Schuld, dass ich diese Assoziationen bilde. Es ist meine Erfahrung. Ich wurde schon viel zu oft missverstanden, sodass ich mich selbst oft korrigiere und das ärgert mich! Warum sollte ich denn meine Wortwahl ständig überdenken müssen? Bloß weil ein Mann meine Aussagen gleich mit Sex verknüpft? Weil ich eine Frau bin?

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In 40 Tagen um den Block

Wir können es wohl alle nicht mehr hören. Ich werde versuchen diesen Beitrag völlig frei von jeglichen Unworten zu formulieren. Dennoch ist mir heute bewusst geworden, dass für mich gestern Tag 40 war. Eigentlich hatte ich kurz nach meinem letzten Beitrag aufgehört die Tage zu zählen. Wer weiß, ob wir nicht irgendwann anfangen die Monate zu zählen. Aber gut. Gehen wir mal nicht vom Schlimmsten aus. Seit 6 Wochen spaziere ich also mehrmals am Tag mit meinem Wollknäuel durch die Nachbarschaft. (Ich sage Wollknäuel, weil mich ihr Fellwechsel wohl noch in den Wahnsinn treibt.) Zuletzt hatte ich Dinge angesprochen, die mich belasteten. DIE Lösung war für viele von uns eine lange Liste an Dingen, die man erledigen/testen/lernen möchte. Und? 

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Tag 21

Heute vor einem Jahr saß ich mit einem Glas Aperol, einem guten Buch und purer Gelassenheit in der Abendsonne auf der Terasse. Freiwillig. Hätte mir damals jemand gesagt, dass mich eine globale Krise dazu zwingt, das zu tun, hätte ich wohl nur lachen können. Wenn’s sonst nichts ist… Und heute? Die Sonne scheint, der Himmel ist wolkenlos und ich habe Zeit, mich mit einem Buch und einem Glas Wein auf den Balkon zu setzen. Im Grunde ist nichts anders. Es sind dieselben Rahmenbedingungen. Ich kann exakt dasselbe Abendprogramm genießen wie vor einem Jahr. Außer, dass ich gefühlt keine Wahl habe. Und das stellt mich in meiner Wahrnehmung derzeit vor eine große Herausforderung.

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Genug

Nachdem ich neulich nach meiner Stärke gefragt wurde, habe ich mir viele Gedanken darum gemacht, wie sie sich in vielen kleinen Situationen äußert, oder auch in den großen, den entscheidenden Momenten. Und vor allem Frage ich mich, wieso ich in dem einen Bereich meine Kraft nutze, während ich in einem anderen, der möglicherweise gar nicht so viel davon bräuchte, aufgebe. Wann treffe ich diese Entscheidungen und wonach beurteile ich?

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Volltanken, bitte!

Woher nimmst du deine Kraft? Hast du dir mal bewusst gemacht, was du tust, um dich selbst aufzubauen? Was ist deine geheime Superkraft? Was hilft dir, Trauer in Glück zu verwandeln, Stress zu reduzieren, oder die nächste Hürde zu überwinden? In der Regel funktionieren wir einfach, wenn es darauf ankommt, ohne uns großartig Gedanken darüber zu machen, was in diesen Momenten der Treibstoff ist. Wenn wir andere in ihrer Stärke beobachten, wirkt es beeindruckend, fast magisch. „Wie schafft sie das nur?“ schießt es uns durch den Kopf.

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Hinsehen

„Muss ich jetzt meditieren oder Bäume umarmen, um ein gutes Leben zu führen?“ In einem meiner ersten Beiträge hatte ich Achtsamkeit für mich definiert. Ein wenig zynisch hatte ich es formuliert. Wenn ich heute im Netz unterwegs bin, möchte wirklich Bäume umarmen. Aus Ehrfurcht vor dem, was derzeit auf der Welt passiert. Aus Dankbarkeit, dass der Wald vor meiner Tür nicht in Flammen steht. Aus Bedauern, so lange völlig unachtsam gehandelt und vor allem konsumiert zu haben. Aus Sorge, um das, was uns noch bevorsteht.

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Neues Jahr – Neues Ich!

– oder so.

Neben Frohsinn gibt es heute die geballte Ladung Freundlichkeit, positive Energie und gute Vorsätze. Zumindest für rund 40 Prozent von uns, wenn wir dem Ergebnis meiner kleinen Umfrage auf Instagram vertrauen dürfen. Laut statista halten übrigens nur etwa 23 Prozent an dem Brauch fest. Hier belegt dann auch das uns allen bekannte Ziel, mehr Sport zu treiben den ersten Platz mit 52 Prozent der Neujahrsmotivierten. Kann ich mich davon freisprechen, an ein sportlicheres Ich zu glauben?

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